|
Das Ayurveda, eines der ältesten und heilsamsten Medizinsysteme, die es gibt, kennt eine Reihe von Techniken, die äußerst positiv für das eigene Wohlbefinden sind und die die Gesundheit fördern, indem sie eine innere Harmonie hervorrufen.
Eine dieser Methoden ist die Ganzkörper-Massage, die man zu Hause täglich leicht selbst durchführen kann. Eine regelmäßige an sich selbst ausgeführte Massage beschenkt Sie mit einem sanften, flexiblen, gut durchbluteten Körper und mit einer strahlenden und gut durchfeuchteten Haut.
Die Massage der Kopfhaut stärkt den Haarwuchs und die Haarwurzeln. So wird die natürliche Haarfarbe bewahrt. Die Massage des Gesichtes sorgt für eine gut durchblutete und damit
jugendliche Gesichtshaut, die es mit strahlender Schönheit dankt. Die Sinnesorgane werden geschärft, ein erholsamer Schlaf und die emotionale Ausgeglichenheit werden gefördert.
Besonders empfiehlt sich diese Massage für Menschen, die dem Vata-Typ angehören - also Menschen, die schnell nervös und äußerst sensibel reagieren - sowie für alle, die besonders
unter Stress und Anspannung stehen, da die Öl-Massage eine besänftigende Wirkung auf das Nervensystem hat.
Dazu sollte das Massage-Öl allerdings möglichst erst 2 Stunden nach der Massage abgeduscht werden, da es zu großen Teilen in die Haut einzieht, dort aufgenommen wird und den
ganzen Körper - auch innerlich - reinigen kann. Das Öl sollte vor der Massage auf Körpertemperatur (ca. 36 Grad Celsius) erwärmt werden, damit es besser einziehen kann.
Die Massage kann im Stehen oder im Sitzen ausgeführt werden. Zuerst wird warmes Öl großzügig über den gesamten Körper verteilt. Die Massage sollte fest, aber sanft und angenehm
sein. Die Massage gerader Körperpartien, wie die Ober- und Unterarme, Ober- und Unterschenkel sowie der Rücken erfolgt mit auf- und abführenden Längsstrichen der Hand massiert.
Die Massage der Gelenke wie Ellbogen, Schultern, Knie und Fußgelenke wird mit kreisenden Bewegungen der Handflächen ausgeführt.
Am Hals und an den Schultern machen Sie größere kreisförmige Bewegungen mit den Handflächen, so wie es sich angenehm anfühlt. Spüren Sie dem Verlauf der Halsmuskeln nach und verwohnen Sie sie mit einer Massage mittels Ihrer Finger.
Zur Massage der Arme streifen Sie die Arm-Muskeln hinunter bis in die Hände und Fingerspitzen - und wieder hinauf. Auf der Brustmuskulatur machen Sie mit den ganz aufgelegten Handflächen größere Kreisungen, so wie es sich angenehm anfühlt. Die weiblichen Brustdrüsen selbstverständlich nur mit großer Zartheit berühren.
Massieren Sie dann mit kräftigem und gleichzeitig sanftem Druck den Bauch in einer Kreisbewegung. Physiologisch korrekt ist die Massage des Bauches im Uhrzeigersinn. So ist der natürliche Verlauf des Darmes vom Magen zum Darmausgang.
Gehen Sie dann über zur Massage des Beckens und der Hüften. Dort können Sie mit kräftigem Druck arbeiten, auch schon mal die Hände zu einer Faust machen und mit den Fingerknöcheln massieren, denn dort sitzen häufig heftige Verspannungen - z. B. wegen einer rigiden Sexualerziehung, die sich in einem verkrampften Becken äußert.
Danach folgt die Massage der Beine und Füße. Streichen Sie an den Außenseiten der Beine mit kräftigem Druck nach unten zu den Füßen und über die Zehen hinweg. Kreisen Sie auf den Gelenken und auf den Füßen und streichen Sie wiederum mehr auf den langen, glatten Partien der Beine.
Die Massage der Bein-Innenseiten geht von den Füßen nach oben zu den Waden, Knien und Oberschenkeln. Auf den Knie-Gelenken seien Sie äußerst sanft und kreisen Sie nur sehr sanft -
ohne Druck! - auf der Kniescheibe.
Ein sehr sanftes Mittel zum Duschen sind übrigens Waschnüsse oder die sogenannte "Lava-Erde". Beides sind natürliche Produkte, die weder Ihre Haut noch die Umwelt belasten. |
|
Tantra + Massage- Angebote in Köln |
Tantra + Massage- Angebote in Stuttgart |
Tantra + Massage- Angebote Bodensee |